| NACHBARSCHAFTSHILFE |
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Im Bereich der badischen Landeskirche existieren ca. 120 organisierte Nachbarschaftshilfen, die mit ehrenamtlichen Mitarbeitenden und/oder Honorarkräften im Vorfeld und Umfeld von Pflege tätig sind.
Organisierte Nachbarschaftshilfen befinden sich entweder in der Träger- schaft von Kirchengemeinden oder Diakoniestationen.
Die organisierte Nachbarschaftshilfe wird meist dann das erste Mal in Anspruch genommen, wenn der ältere Mensch merkt, dass die bisher gewohnten Tätigkeiten wie Einkaufen, Behördengänge oder auch kleinere hauswirtschaftliche Tätigkeiten nicht mehr so gut funktionieren, weil das Augenlicht nachlässt oder man sich zunehmend unsicher auf der Straße fühlt.
Die Mitarbeitenden der organisierten Nachbarschaftshilfe kommen freilich aber auch dann, wenn sich ein älter werdender Mensch zunehmend alleine fühlt und er gerne mit jemandem reden möchte.
Die Einsatzleitung der organisierten Nachbarschaftshilfe macht einen Hausbesuch, um sich über die Situation des Menschen zu informieren und herauszufinden, welche Unterstützung notwendig ist.
Danach wählt sie aus dem "Stamm" ihrer Mitarbeitenden diejenige/den- jenigen aus, die/der am besten zu dem Menschen "passt".
Die Hilfe dieser Einrichtungen ist nicht kostenlos, aber die Stundensätze, die erhoben werden, sind in der Regel für jeden finanzierbar.
Die organisierten Nachbarschaftshilfen helfen überall sofort, gerne und unbürokratisch.
Nur eines sind sie nicht: Billige Putzfrauen!
Wenn Sie Hilfe brauchen, wenden Sie sich einfach an Ihre Kirchen- gemeinde oder die Sozial-/Diakoniestation.
Stand: 07/2008 |
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