Fremd als Deutscher?
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Wir sind Spätaussiedler. Jetzt sind wir endlich in Deutschland. Doch alles ist so fremd. Unsere Kinder können gar kein deutsch mehr. Und es gibt ja so viele Fragen hier in Deutschland.
Wohin kann ich mich wenden? Gibt es eigentlich Orte, wo ich Landsleute treffen kann? Wie ist das mit Rentenversicherung und einer Kirchengemeinde, die mir zusagt? Wie kann ich überhaupt Fuß fassen? |
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| Wer ist Spätaussiedler? |
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Spätaussiedler sind deutsche Volkszugehörige aus Russland sowie u. a. aus Kasachstan, Kirgisien und den Kaukasusrepubliken.
Allerdings ist der Anteil der ausschließlich aus deutschen Volkszugehörigen bestehenden Familien sowie der Angehörigen aus der Erlebnisgeneration und Frühgeborenen in den letzten Jahren stark gesunken. Inzwischen kommen hauptsächlich Aussiedler, die bi-national verheiratet sind. Dadurch haben sich die Probleme des Einlebens und der Identitätsfindung weiter verstärkt. Die unterschiedlichen kulturellen Erfahrungen und Lebensbedingungen im Herkunftsland sowie die geringere Identifikation mit der deutschen Nationalität erschweren die Integration in unsere Gesellschaft. Die Diakonie geht daher von einer Sozialarbeit für und mit Spätaussiedlern aus. |
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Sozialarbeit mit Spätaussiedlern
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| Unterstützung erhalten Spätaussiedler durch die Migrationsberatungstellen der Diakonie |
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| Arbeit im kirchlichen Bereich |
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| Die Diakonie versteht sich als Bindeglied zwischen Aussiedlern und einheimischer Kirchengemeinde. Die kirchliche Integration selbst ist aber nur möglich durch die Bereitschaft der Kirchengemeinden, auf die Aussiedler und sie aufzunehmen und ihnen eine neue kirchliche Heimat zu geben. |
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| Die Kirchengemeinde als christliches Begegnungsfeld kann hierfür die Voraussetzungen schaffen durch: |
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Einladung der Aussiedler zu Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen
Einbeziehung in das Gemeindeleben und seiner Dienste und seiner Gruppen(Nachbarschaftshilfe, Besuchsdienste ...)
Aufgreifen der Anliegen von Aussiedlern im Ältestenkreis, Kirchengemeinderat, Diakonieausschuß, weitere kircheninterne Gremien
Aufnehmen der besonderen Situation der Aussiedler in Gottesdienst und Predigt.
Beschäftigung mit Abgrenzungs- und Ausgrenzungstendenzen der Aussiedler. |
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| Weitere Informationen erhalten Sie beim |
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Diakonischen Werk Baden Stabstelle Migration Blumenstr. 1-7 76133 Karlsruhe Telefon: (0049)- 0721-9175-521 (sprechen Sie ggf. auf den Anrufbeantworter) Telefax: (0049)- 0721-9175-529 E-Mail: EOK-Migration@ekiba.de Interne: www.ekiba.de/referat5 |
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