Kürzungen
haben für Familien fatale
Auswirkungen auf Lebensbedingungen
Aufbruch mit Familien
wagen/ Landesbischof eröffnete
den ersten
Familienkongress / Heimat in Kirchengemeinden
finden
Der
erste Familienkongress „Kirche für
Familien“, der 26.6.2010 im Kon-gresszentrum
Karlsruhe stattfand, wurde eröffnet vom Landesbischof
der evangelischen Kirche in Baden, Dr. Ulrich Fischer.
Fachleute aus ganz Ba-den-Württemberg und
aus evangelischer Kirche und Diakonie befassten
sich mit den drängenden Fragen von Familien,
steigender Armut und der strukturellen Familienunfreundlichkeit
unserer Gesellschaft. Vorgestellt wurden Ideen,
Modelle und neue Ansätze von Kooperationen.
Ziel ist, „ei-nen Aufbruch für und mit
Familien zu wagen“. Veranstalter war die
Evange-lischen Aktionsgemeinschaft für
Familienfragen (eaf) Baden.
„Einsparvorschläge
im Bildungsbereich, beim Elterngeld oder die
Einschränkung beim
Ausbau der Kinderbetreuung sind ein Signal
in eine völlig
falsche Richtung,“ so Magdalena Moser,
stellvertretende Vorsitzende der eaf Baden
auf der Tagung. Kürzungen
wären ein Rückschritt der in
den letzten Jahren errungenen familienpolitischen
Fortschritte
und hätten fatale Auswirkungen auf
die Lebensbedingungen und Zukunftschancen
von
Familien und Kindern, kritisierte
Moser, in der Diakonie Baden zuständig
für
familienpolitische Fragen.
Der Kongress soll Anregungen geben, was evangelische
Kirchengemeinden tun können, damit Familien
sich wertgeschätzt und beheimatet fühlen.
Vorgestellt werden unter anderem Mehrgenerationenhäuser
in Baden, Familienzentren, psychologische Beratung
für Familien, Rituale im Familienalltag.
letzte Aktualisierung
am 2. Juli 2010
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