Unter dem Motto „Gemeinsam die soziale
Stimme im Land stärken“ haben die
beiden Diakonischen Werke in Baden und Württemberg
Mitte Dezember 2009 ihre künftige Zusammenarbeit
durch die Unterzeichnung eines Gesellschaftervertrages
in Stuttgart beurkundet.
Oberkirchenrat Johannes Stockmeier
(Baden) und
Oberkirchenrat Dieter Kaufmann
(Württemberg)
unterzeichnen den Vertrag.
(von links) Foto: Seifert
Durch die gemeinnützige „Diakonie
Baden-Württemberg GmbH" sollen die
Arbeit und die sozialpolitische Vertretung der
Diakonie in Baden-Württemberg nachhaltig
gestärkt werden. Aufgaben der neuen Diakonie
Baden-Württemberg gGmbH sind unter anderem
die Vernetzung der diakonischen Arbeit und Vertretung
gemeinsamer sozialpolitischer Positionen auf
Landesebene. Die Diakonie in Baden-Württemberg
reagiert damit auf die steigenden Anforderungen
an die soziale Arbeit und will diese gemeinsam
noch besser bewältigen.
Die Diakonie Baden-Württemberg gGmbH ist
kein eigenständiger Verband der freien Wohlfahrtspflege.
Grundlage dafür ist die „Rahmenvereinbarung über
die verbindliche Zusammenarbeit“, die bereits
im November 2006 geschlossen wurde. Durch die
gGmbH erfährt diese nun eine deutliche Unterstreichung. „Das
vorrangige Ziel einer Stärkung der diakonischen
Stimme innerhalb der Landeskirchen und im Bundesland
Baden- Württemberg lässt sich mit der
Gründung der gGmbH zügiger und wirksamer
umset-zen“, versicherte Oberkirchenrat
Johannes Stockmeier von der badischen Diakonie
als erster Sprecher der gGmbH. Für Oberkirchenrat
Dieter Kaufmann von der württember-gischen
Diakonie ist es wichtig, „dass sich durch
die gGmbH beide Diakonischen Werke zu enger Kooperation
und Zusammenarbeit verpflichten und damit zur
Weiterentwicklung des Miteinanders der Diakonie
im Land“. Die Geschäftsführung
der neuen gGmbH besteht aus den Vorständen
beider Diakonischer Werke.
In der Diakonie in Baden-Württemberg sind
mehr als 65.000 Mitarbeitende in 5.000 Ein-richtungen
und Diensten beschäftigt. Dazu kommen rund
60.000 Ehrenamtliche. Damit gehört die Diakonie
zu den größten Arbeitgebern im Land.
Mehr als 400.000 Menschen werden von der Diakonie
beraten, begleitet und betreut oder wohnen in
diakonischen Einrichtungen.
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